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„Wir als kleine Leute können beim Klimaschutz doch eh nix ändern!“

Die Macht des Individuums kann beim Klimaschutz sehr gering wirken. Hier zeigen wir euch, wie ihr als Einzelperson sehr wohl etwas ändern könnt.  

Ist Klimaschutz leichter gesagt als getan? Jede*r Einzelne von uns kann durchaus einen Beitrag leisten. Hier ein Beispiel: Beim Wohnen entstehen in Deutschland die meisten Treibhausgasemissionen durchs Heizen. Über den Zeitraum von 2001 bis 2021 sind die Emissionen hier um ca. 12 % gesunken. Der Wert verringerte sich von 167 Millionen Tonnen pro Jahr auf rund 147 Millionen Tonnen. Das lag aber weniger daran, dass weniger, sondern wie geheizt wurde. In den 20 Jahren haben sich viele einzelne Haushalte dazu entschieden, mit emissionsärmeren Energieträgern wie erneuerbaren Energien zu heizen. Dadurch hat jede*r Einzelne etwas zum Gesamterfolg beigetragen.  

Und jetzt der Realitätscheck:

Es geht nicht immer darum, bestimmte Dinge komplett zu lassen. Viel mehr hilft schon, wenn etwas weniger gemacht oder auf Alternativen umgestiegen wird, wie beim Heizbeispiel. Wenn du bspw. regelmäßig den Reifenfülldruck deines Autos überprüfst, kannst du dabei helfen, die Umwelt zu schützen. Durch den richtigen Reifendruck sparst du nämlich Kraftstoff fürs Auto – und das schont die Umwelt und den Geldbeutel zugleich. Und auch beim Streitthema Ernährung machen schon kleine Anpassungen einen Unterschied. Es geht ja nicht darum, jemandem das Schnitzel wegzunehmen, sondern vielmehr darum, auch mal eine fleischlose Alternative auszuprobieren (und den kulinarischen Horizont zu erweitern). Vielleicht schmeckt’s ja sogar!  

Warum macht das Verhalten eines*einer jeden Einzelnen einen Unterschied?

Das Beispiel soll es veranschaulichen: Du willst eigentlich Partei A wählen, tust es aber nicht. Weil du denkst, dass “die ja eh keiner wählt”. Stattdessen gibst du Partei B deine Stimme. Klar, eine Stimme allein macht erstmal keinen großen Unterschied am Wahlergebnis. Wenn aber 1.000 oder 10.000 Menschen genauso wie du denken, ist das Ergebnis auf einmal ein ganz Anderes. Wie beim Wählen gilt deswegen auch beim Klimaschutz: die Entscheidung jedes einzelnen Menschen zählt und bewirkt etwas! 

Reicht noch nicht? Wir hätten da noch ein paar mehr Daten zusammengestellt:

Mit welchen Antriebsarten fahren Privatpersonen? Zahlen zum Energieverbrauch und den CO2-Emissionen im privaten Verkehrssektor gibt's hier. Erklärt von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Wer sich durch das Behördendeutsch schlagen möchte, kann die gesetzlich geregelten Obergrenzen im Klimaschutzgesetz der deutschen Bundesregierung nachlesen auf S. 9-10.

Hier findest du die Treibhausgasemissionen in Deutschland nach Sektoren: Verkehr, Energie, private Haushalte, Industrie, Dienstleistungen, Handel und Gewerbe. Aufgegliedert vom Umweltbundesamt.

DU WILLST NOCH MEHR?

Ok, dann geht's hier weiter.